6 Gründe, warum dein Baby das Tragen nicht mag und was Du dagegen tun kannst

Zu erst solltest Du wissen, dass Babys Traglinge sind. Das heißt, dass sie sozusagen zum Tragen geboren sind. Sie lieben es, ganz nah an Mama und Papa zu sein. Deren Herzschlag zu hören, den Geruch und die Wärme deren Körper wahrzunehmen. Zudem haben Babys ab Geburt einen Handgreifreflex: Mit diesem können sich Säuglinge für kurze Zeit erstaunlich stark an seinem Träger festhalten. Babys gehen ganz automatisch in die Anhock-Spreiz-Stellung, wenn sie hochgenommen werden. Auch der gerundete Rücken erlaubt es ihnen, sich ideal an den Träger anzuschmiegen. 

Sollte dein Baby dennoch nicht gerne in der sandiia Babytrage getragen werden, dann gehe bitte diese Checkliste durch und vor allem: lass Dir Zeit und probiere es immer mal wieder aus. 

      1. Ist die Trage richtig eingestellt?
        Bitte stelle immer fest, dass die Trage richtig eingestellt ist. Wie das geht, kannst Du hier nachlesen. Schau, dass Dein Baby richtig in die Trage reinrutscht und einen runden Rücken hat. Es sollte immer in der Anhock-Spreiz-Haltung sitzen. Der Mittelsteg der Trage sollte von Kniekehle zu Kniekehle reichen und der Po deines Babys sich unterhalb der Knie befinden. 
      2. Hat dein Baby die richtige Kleidung an?
        Achte darauf, dass Du Deinem Baby in der Trage bequeme Kleidung anziehst. Das heißt: keine enge Strumpfhose, die vielleicht an den Füßen zieht. Keine Kleidung aus Kunstfasern, in denen es zu schwitzen beginnt. Oberteile sollten immer ohne Kapuzen, Kragen oder Knöpfe an Brust oder Rücken sein. Auch an Deiner Kleidung sollten sich im Bereich von Dekolleté und Hals keine großen Knöpfe, Kordeln oder Reißverschlüsse befinden. Natürlich darf Dein Baby in der Trage nicht frieren oder schwitzen. Denke daran, dass es in der Trage sehr viel Körperwärme von Dir abbekommt!
      3. Hat Dein Baby Hunger?
        Dein Baby sollte satt in die Trage gesetzt werden. So kannst Du sicher gehen, dass es sich wohl fühlt. Vielleicht schläft es nach dem Füttern auch direkt in der Trage ein?
      4. Hat Dein Baby gerade Schmerzen?
        Luft im Bauch, drückende Stellen, Zahnweh? Manchmal geht es Babys nicht gut und wir wissen einfach nicht warum. Gerade in solchen Momenten braucht Dein Baby Deine Nähe und ist vielleicht sogar sehr froh, wenn es in der Trage bei Dir sein kann. Auch wenn es zunächst weint, gib nicht so schnell auf. Manchmal beruhigen sich Kinder relativ schnell und müssen sich nur an die neue Situation gewöhnen.
      5. Hat Dein Baby eine volle Windel?
        Verständlich, dass Dein Baby nicht gerne mit voller Windel in der Trage sitzen mag. Also mach vorher und auch zwischendurch den Windelcheck! 
      6. Spürt Dein Baby Deine Ungeduld oder Nervosität?
        Du hast noch nicht viel Übung im Tragen und bist vielleicht nervös? Dein Baby spürt es und kann somit auch unsicher werden. Entspanne Dich oder suche Dir Hilfe, bis Du Dir sicher bist und die Trage alleine anlegen kannst. Nicht nur Dein Baby muss sich daran gewöhnen, auch für Dich ist das Tragen vielleicht neu. Lass Dir Zeit!

Sollte alles nicht helfen, kannst Du Deine Hebamme um Rat fragen oder eine Trageberaterin konsultieren. Falls Du Fragen rund um die Babytrage hast, melde Dich gerne unter kontakt@sandiia.de